Die Gebäude der „bundesrepublikanischen Gründerzeit“, also der sechziger und siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts brauchen dringend ein bauliches Update. Doch wer soll das bezahlen und was ist zu beachten? Eine aktuelle Neuerscheinung untersucht das Problem aus rechtlicher, technischer und kaufmännischer Sicht.
Die Sanierung von Bestandsimmobilien ist eine Herkulesaufgabe. Die damit zusammenhängenden technischen und finanziellen Fragen sind eine Herausforderung für Architekten und Projektplaner. Auch Juristen sind da gefordert, denn Sanierungsmaßnahmen sind ein rechtliches „Minenfeld“. Baurechtliche Vorschriften, Genehmigungen, Umweltfragen, die Entsorgung gefährlicher Altlasten (Asbest!) sowie zahlreiche städtebauliche Vorgaben sorgen für erheblichen Beratungsbedarf.
Teure Fehler vermeiden
Dieses Handbuch zeigt fachgebietsübergreifend auf, worauf bei Sanierungsvorhaben zu achten ist. Enthalten sind aber auch viele praxistaugliche Lösungsvorschläge. Die Gliederung:
- Teil I: allgemeine Ausführungen sowie gesetzliche Vorgaben zur Sanierung
- Teil II: rechtliche Fragen der Sanierung, wie z.B. zur Vertragsgestaltung, zum Architekten- und Ingenieursrecht, Mietrecht, Steuerrecht sowie zum öffentlichen Baurecht
- Teil III: Sanierung aus technischer Sicht mit den Schwerpunkten Planung und Nachhaltigkeit
- Teil IV: Sanierung aus kaufmännischer Sicht u.a. zu den finanziellen und wirtschaftlichen Aspekten
Verständnis für Zusammenhänge
Lesen sollten dieses Buch nicht nur Architekten und Projektentwickler, sondern auch Bauherren, Bauingenieure, Investoren und natürlich die damit betrauten Juristen. Für die inhaltliche Qualität garantiert der Beck-Verlag mit seinen Top-Autoren. Alle am Buch beteiligten Verfasser/innen sind seit Jahren auf Bestandssanierungen spezialisiert. Sie geben Tipps, zeigen praktische Lösungen und geben Anregungen die weiterhelfen.
Dazu schreibt der Herausgeber, Dr. Oliver Koos, in seinem Vorwort: „Ziel des Werkes ist es, den beteiligten Disziplinen einen Blick über den eigenen Tellerrand zu ermöglichen und damit das Verständnis für die Zusammenhänge zu schärfen.“
Obacht, der Werbeblock!
Wer mehr wissen will, der findet weitere Entscheidungshilfen auf der Internetseite der Juristischen Fachbuchhandlung in Essen. Natürlich kann (und sollte) man den Titel dort auch bestellen!
